Über das Verabschieden

Auf gänzlich undramatische Weise wollen wir es eben wagen
Und ganz leise Servus sagen.

Sailor Moon steht mit Schirm im Regen und winkt mit den Worten \"Okay, bye.\"

Weil wir jetzt wieder alle vermehrt Kuchen essen wollen.
Weil Menschen sich manchmal mögen und dann doch damit aufhören.
Weil wir im Angesicht der Verhältnisse weinend und hilflos den Weg nicht mehr sehen.
Weil Banden sich finden, verbinden und herauswinden.

Wir haben angefangen weil wir Freud*innen waren und in der Analyse der Gesellschaft zu sehr ähnlichen Schlüssen gekommen sind.
Wir fanden und finden sehr viel sehr kacke. Das hat sich nicht geändert und das wird sich nicht ändern (jedenfalls nicht bevor alles in Flammen steht und die Revolution frohlockt).
Aber wir setzen nun mal alle eigene Prioritäten, transformieren Erkenntnisse divers in eine sogenannte Praxis und dann haben es auch noch Menschen gewagt dieses famose Ruhrgebiet einfach zu verlassen (sowas kann eins sich ja nicht ausdenken).
Da ist dann nicht mehr so viel übrig vom Bandenleben und dann sagt eins lieber „Adieu“ und widmet sich weiterhin auf die eigene Weise dem einzig Notwendigen:
Dem Umsturz aller bisherigen Gesellschaftsordnung (und dem Kuchen essen).

Wir verbleiben mit Rosa: „Selbstkritik, rückisichtslose, grausame, bis auf den Grund der Dinge gehende Selbstkritik ist Lebensluft und Lebenslicht …“


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