Archiv der Kategorie 'Dortmund'

FaulenzA: Buchvorstellung und Konzert

Am 18.3. veranstalten wir ab 18:30 Uhr einen Abend mit der Musikerin und Autorin FaulenzA im Black Pigeon. Sie wird zunächst ihr neues Buch „Support your sisters not your cisters – Über Diskriminierung von trans*Weiblichkeiten“ vorstellen und anschließend ein HipHop- und Gitarrenlieder-Konzert spielen. Eintritt gegen Spende (Empfehlung 3 – 7 €).

Über FaulenzA:

FaulenzA spielt HipHop und Singer/Songwriter Musik. Sie ist eine trans*Frau und politische Aktivistin in queeren und linken Bewegungen.
Sie fetzt die Normalität weg mit fetten tanzbaren Rap-Beatz, oder nimmt die Gitarre und begleitet ihre Songs selbst.
FaulenzA möchte dich zum tanzen, zum lachen und weinen bringen.
Sie versucht sich selbst stark zu machen und freut sich in den Songs ihre Gefühle und Erfahrungen mit dir zu teilen. Ihre Musik ist ehrlich, intim und einfühlsam. Mal quatschig und lustig, mal melancholisch und warm, schön und zärtlich, oder ihre Musik geht wütend nach vorne. Sie ist FaulenzA’s Herzblut und Liebe. Sie ist ihre Wut, ihre Traurigkeit und Hoffnung. Sie ist ihre Welt aus Zuckerguss und Marzipan, mit Einhörnen und autonomen Mäusen. Komm mit! Wenn du magst, reist FaulenzA mit dir dorthin.

Über ihr Buch:

Die Musikerin „FaulenzA“ beschreibt aus ihren persönlichen Erfahrungen die Diskriminierung gegen trans*Frauen und gibt Anregungen für mehr Sensibilität und Support:
Sie erklärt Trans*misogynie als ein Zusammenwirken von Feminitätsfeindlichkeit, Transfeindlichkeit, Klassismus und Ableismus und richtet ihren Schwerpunkt darauf, wie sie dies auch in der feministischen und queeren Szene zu spüren bekommt. Trans*Frauen wird hier oft mit Skepsis, Ablehnung und Unbehagen begegnet. Sie stehen unter dem Druck zu beweisen, dass sie keine Cis-Männer sind, werden oft nicht als selbstverständlicher Teil feministischer Bewegung akzeptiert und ihre Perspektiven nicht gesehen. Manche Frauenräume/FLT*I*-Räume schließen ganz offen trans*Frauen aus, in anderen erfahren sie Ausschlüsse auf subtilere Weise.
Trans*Frauen wären „männlich sozialisiert“, wird gesagt, was FaulenzA als ein ebenso unsinniges, wie diskriminierendes Argument entlarvt. Weitere Themen sind u.a. „Trans*misogynie in den Medien“ und der „Trans*gender Day of Remembrance“. Im zweiten Teil des Buches gibt FaulenzA vom „Schwanz ab-Feminismus“ zum „Menstruationsneid“ einige Beispiele, die zeigen, wie durch biologistische Sichtweisen trans*Frauen ausgeschlossen und diskriminiert werden. Absichtlich und unabsichtlich.

Queer-feministischer Poetry Slam

Zusammen mit unseren Freund_innen von Lila Lautstark – queerfeministische Gruppe Dortmund veranstalten wir am 3. März einen queer-feministischen Poetry-Slam im Black Pigeon (Scharnhorststr. 50, Dortmund).
Es werden nur FLT*I*-Personen auftreten (Frauen, Lesben, Trans*, Inter*), im Publikum sind aber Menschen aller Geschlechter willkommen. Eintritt gegen Spende (Empfehlung 1 €), außerdem gibts ein kaltes Buffet ebenfalls gegen Spende. Los geht’s um 19 Uhr, wir empfehlen euch pünktlich zu kommen, da aus versicherungstechnischen Gründen nur 199 Personen ins Pigeon rein passen.

Winterliches Prisoners Writing Café am 27.11.

Wer etwas gegen Nazis, Klimawandel und andere Unzulänglichkeiten tut, ohne sich dabei ans bürgerliche Gesetzbuch zu halten oder wer Herrschafts- und Ausbeutungsverhältnisse gar komplett infrage stellt, die_der ist dem Staat oftmals ein Dorn im Auge. Untersuchungshaft und Gefängnisstrafen sind sicherlich mit die härtesten Mittel der Repression, zu denen der Staat hierzulande greift. Deshalb ist es wichtig, dass wir unsere Genoss*innen und Freund*innen im Knast nicht alleine lassen. Briefe sind oft der einzige Kontakt zur Außenwelt und können den Knast-Alltag wenigstens etwas aufhellen. Deshalb wird es am Sonntag, den 27.11., ab 15 Uhr ein Prisoners Writing Café im anarchistischen Buch- und Kulturzentrum Black Pigeon in Dortmund geben. Wir stellen Briefpapier, Stifte und Anschriften von Gefangenen sowie winterliches Gebäck, das gegen Spende erhältlich ist. Ihr könnt euch also in gemütlicher Café-Atmosphäre ans Briefeschreiben machen. Wenn ihr Fragen habt, worauf bei Knast-Briefen zu achten ist oder was eins da überhaupt schreiben kann, helfen wir euch gerne weiter.
Wenn ihr auch Gefangene kennt und euch wünscht, dass ihnen geschrieben wird, bringt deren Adressen mit. Das muss sich nicht nur auf politische Gefangene beschränken, auch wer wegen ticketlosem Bahnfahren, Ladendiebstahl oder anderen unterstützenswerten Aktivitäten einsitzt, der_dem sollte geschrieben werden!

Glitzer-Abend am 14.10.

Am Freitag, 14.10., veranstalten wir einen Glitzer-Abend im Black Pigeon in Dortmund.
Die Liedermacherin Luk wird ein Konzert spielen (mit Akkordeon und Loop Station), außerdem gibt es ein leckeres veganes Buffet (gegen Spende), alkoholfreie Cocktails und eine Tombola mit tollen Preisen. Die Einnahmen fließen in die Finanzierung unserer Vortragsreihe „Herrschaftskritischer Kaffeeklatsch“ (mit einführenden Vorträgen zu Kapitalismuskritik, Ökologie, Feminismus, Rassismus und Antisemitismus).
Also kommt zahlreich, schlemmt ordentlich und lasst Geld da (wenn ihr genug habt)!
Los geht’s um 19 Uhr. Aufgrund von Lärmschutzgedöns wird das Konzert allerspätestens um 22 Uhr vorbei sein, also kommt am besten pünktlich.

Prisoners Writing Café am 11.9.

Wie ihr merkt, gibt es uns jetzt auch im Internet. Im Juli haben wir bereits ein Prisoners Writing Café organisiert; das wollen wir nun regelmäßig machen. Am 11.9. gibt’s die zweite Auflage. Hier der Ankündigungstext:

Wer etwas gegen Nazis, Klimawandel und andere Unzulänglichkeiten tut ohne sich dabei ans bürgerliche Gesetzbuch zu halten oder wer Herrschafts- und Ausbeutungsverhältnisse gar komplett infrage stellt, die_der ist dem Staat oftmals ein Dorn im Auge. Untersuchungshaft und Gefängnisstrafen sind sicherlich mit die härtesten Mittel der Repression, zu denen der Staat hierzulande greift. Deshalb ist es wichtig, dass wir unsere Genoss*innen und Freund*innen im Knast nicht alleine lassen. Briefe sind oft der einzige Kontakt zur Außenwelt und können den Knast-Alltag wenigstens etwas aufhellen. Deshalb wird es am Sonntag, den 11.9., ab 15 Uhr ein Prisoners Writing Café im anarchistischen Buch- und Kulturzentrum Black Pigeon in Dortmund geben. Wir stellen Briefpapier, Stifte und Anschriften von Gefangenen sowie Kuchen, der gegen Spende erhältlich ist. Nach einer kurzen Erklärung, worauf bei Knastbriefen zu achten ist und Infos zu einigen Gefangenen könnt ihr euch in gemütlicher Café-Atmosphäre ans Briefeschreiben machen. Wenn ihr auch Gefangene kennt und euch wünscht, dass ihnen geschrieben wird, bringt gerne deren Adressen mit. Das muss sich nicht nur auf politische Gefangene beschränken, auch wer wegen ticketlosem Bahnfahren, Ladendiebstahl oder anderen unterstützenswerten Aktivitäten einsitzt, der_dem sollte geschrieben werden!